Kräuterkasten Ebingen

Ausflug nach Ebingen

zu Carmen Bitzer-Eppler in den Kräuterkasten, Kunstmuseum und

auf den Spuren des alten Ebingen

Die Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen machten sich mit dem Bus nach Ebingen auf. Sie waren voller Erwartung, denn sie wussten es wird wieder spannend. Die 1.Etappe war der Kräuterkasten und Carmen Bitzer-Eppler begrüßte an der Tür Brigitte Wilke mit ihrer 4a.

Der Ausflug ohne mich ist kein richtiger Ausflug, obwohl diesmal auch eine Stadtrunde dabei war. An allen Ecken in Ebingen findet man Zeugen aus der alten Zeit, haben die Kinder erzählt.Am einfachsten waren die Fachwerkhäuser zu erkennen.

ICH esse ja weniger Grünzeug, aber manchmal schmeckt so ein Spitzgras gar nicht schlecht. Da kann ich schon verstehen, dass Kräuter auch den Menschen gut tun. Es sollen ja besonders viele Vitamine drin stecken und die meisten Menschlein wissen das gar nicht mehr. Früher haben sie alle Kräuter im eigenen Garten gehabt oder in der Wildwiese gesammelt, um Heilmittel herzustellen. Heute gehen sie in die Apotheke und kaufen diese Mittelchen und die Vitamintabletten. Ja die Menschen sind schon manchmal eigenartig, obwohl diese Wildkräuter ja auf der Wiese wachsen.

 

Sie erzählte, dass schon seit Ende des 19.Jahrhunderts der Kasten als Lagerhaus für getrocknete Kräuter diente und der Getreidespeicher war.

1975 wurde die Stadt ALBSTADT gegründet und der Kräuterkasten renoviert. Ab 1984 öffnete der Bürgertreff seine Türen und seit 1986 kam das Museum für Vor- und Frühgeschichte in die oberen Stockwerke.

Hier setzten sich alle in einen großen Kreis und hörten Carmen Bitzer-Eppler bei der Kräuterkunde zu. Tolles Projekt: Kräuterkunde im Kräuterkasten. Die Kinder lernten die Wildkräuter Girsch, Löwenzahn und Melisse kennen und erfuhren, dass es Heilpflanzen sind.

Mutig probierten alle die Kräuter und beschrieben den Geschmack.

 

Dann holte Carmen Bitzer-Eppler die Flintsteine heraus und alle passten genau auf wie man mit diesem Werkzeug arbeitet.

Mit Konzentration schnitten die Schüler/innen diese Kräuter in kleinste Stücke und belegten ihre Butterbrote. Es schmeckte allen herrlich und Brigitte Wilke war richtig stolz auf ihre Viertklässler, die vorbildlich mit den scharfen Flintsteinen umgingen.

 

Schaut euch die Gesichter an! Das schmeckt lecker, wie es aussieht – ja die Kinder können von mir was lernen. ICH essen auch gern Kräuter zum Verdauen.

 

In der 2.Etappe führte uns Carmen Bitzer-Eppler durch das „Hufeisen“ und erklärte den Kinder wo die frühere Stadtmauer verlief. Fachwerkhäuser zogen die Blicke an und die Schüler fragten viel. Das Hohenberger Schloß war auch ein Thema und der frühere Waschbrunnen.

Unser Ausflug durch das „alte Ebingen“ endete im Kunstmuseum (Ausstellung Landenberger) und die Klasse bekam Papier und Stift. Sie durften malen, was für sie an diesem Tag besonders interessant war. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.