Verkehrserziehung

Verkehrserziehung Prävention

in der Schillerschule Onstmettingen

mit Rüdiger Wysotzki

Die Erstklässler erkannten den Polizisten sofort auf dem Pausenhof, da er mit seinem Polizeiauto kam. Das nahm R. Wysotzki auch gleich als Einstieg: Woran erkennt ihr einen Polizisten?Die Uniform ist ein Merkmal für verschiedene Berufe (Feuerwehr, Notarzt usw.) und es ist auch wichtig, dass wir sie erkennen.

Der Polizist erzählte dann eine wahre Geschichte von einem kleinen Jungen, der mit seinen Eltern auf dem Jahrmarkt war. Vor lauter Staunen vergaß er auf seine Eltern zu achten und schon war es passiert. Die Eltern waren weg. Der Junge lief suchend herum und sah dann einen Polizisten. Er hatte von seinen Eltern gelernt, dass ein Polizist hilft und so sprach er ihn an. Ein Glück, denn der Polizist nahm ihn mit und so kam er wieder zu seinen Eltern.

Die Kinder horchten ganz interessiert dem Polizisten zu und auch ICH fand es spannend. Die Erstklässler berichteten von ihren Erfahrungen mit der Polizei und ich mochte ihn gleich, denn er roch nach Hund! Es machte ihm gar nichts aus, dass ich zwischen den Kindern manchmal herumlief und streichelte mich beim Vorbeilaufen.

Es ist wichtig keine Angst vor Polizisten zu haben – sie kann man um Hilfe bitten.

ICH beim „Zebrastreifentraining“ – mache ich das gut? Die Kinder haben mir das Überqueren einer Straße ganz genau erklärt. In solchen Dingen haben sie mit mir viel Geduld – ich verlasse mich da mehr auf die Nase oder auf Frauchens Kommandos. Aber auch ICH kann dazu lernen.

Rüdiger Wysotzki besprach mit den Schüler/innen auch den Schulweg und die richtige Kleidung, damit die Autofahrer die Kinder sehen. Die „Leuchtis“ (Reflektoren) an den Jacken und Schulranzen sind eine große Hilfe gesehen zu werden. Brigitte Wilke schenkte jedem Erstklässler einen Eulenreflektor für den Schulranzen.

Im Klassenzimmer durften Schüler/innen eine Fußgängerampel sein – es hat so Spaß gemacht. Leider durfte ich keine Ampel sein, aber über den Zebrasteifen durfte ich laufen.

Natürlich wurde auch der Zebrastreifen und die Ampel besprochen. Danach übten die Schüler/innen mit Alberich zusammen den Weg zum und über den Zebrastreifen. An der Ampel lernten die Erstklässler wie man als Gruppe richtig die Straße überquert.

Einige Kinder wussten schon viel, aber Üben ist wichtig.

Laternenlauf der Erstklässler

Klasse 1 der Schillerschule Onstmettingen

Trotz nasser Novemberkälte ziehen die Kinder der Schillerschule Onstmettingen mit funkelnden Laternen und leuchtenden Augen durch die Straßen. Beim Martinsumzug wird an den Heiligen erinnert. Was hat es mit dem Brauch auf sich? Und wer war eigentlich der Mensch hinter der Legende?

St.Martin wurde Anfang des vierten Jahrhunderts in Sabaria geboren. Er war Soldat und diente bereits mit 15 Jahren der römischen Armee. In einer sehr kalten und verschneiten Nacht begegnete er einem Bettler. Voll von Mitleid teilte Martin mit dem Schwert seinen Umhang und überließ dem armen Mann eine Hälfte. In der Nacht erschien ihm im Traum Jesus Christus und gab sich als verkleideter Bettler zu erkennen. Dieses Ereignis war für Martin der Auslöser, sich taufen zu lassen, Mönch und später sogar Bischoff zu werden.

Zu Ehren von St.Martin laufen die Kinder und singen: „St.Martin war ein guter Mann…“

Schulleiter Georgios Mpouras kam auch zum Laternenfest der neuen Erstklässler mit ihren Eltern, die ein leckeres Büfett im Grundschulhof aufgebaut hatten. Brigitte Wilke, die Klassenlehrerin freute sich über die rege Teilnahme und über die singenden Kinder. Lea Beiter, die Musiklehrerin hatte die singende Kinderschar für diesen Tag vorbereitet.

Und ICH?

Es gab so leckere Dinge zum Essen – die Eltern haben viel zum Essen mitgebracht. Die Kinder haben noch am nächsten Tag mir vorgeschwärmt. Da bin ich beleidigt auf meinen Platz verschwunden. ICH wollte auch mit!

Landenberger inspiriert Erstklässler

Carmen Bitzer-Eppler besuchte mit ihrem Museumskoffer des Kunstmuseum die Erstklässler der Schillerschule Onstmettingen.

Ich durfte dabei sein! ICH kenne Carmen schon einige Jahre und sie lässt mich – neugierig wie ICH bin – auch die Dinge beschnuppern, die sie den Schüler/innen mitbringt zum Lernen.

Da schaute mein Freund ARTHUR, das Maskottchen, aus der Tasche. Großes Gelächter.

ICH freue mich so Arthur wiederzusehen.
Lennox passt auf Arthur auf.

Arthur erzählte den Kindern über den bekannten Künstler Christian Landenberger. Nachdem Carmen Bitzer-Eppler einige seiner Bilder gezeigt und erklärt hatte, durften die Erstklässler selbst mit Wasserfarben malen.

Christian Adam Landenberger war ein impressionistischer Maler und Professor an der Stuttgarter Kunstakademie. Landenberger ist besonders durch seine Landschaftsbilder bekannt geworden.

Unser Thema : „Die Blätter fallen – es ist Herbst“

ICH interessiere mich sehr für Künstler und bin immer gespannt, wenn Carmen mein Frauchen besucht. Leider darf ich nicht mit ins Kunstmuseum, aber die Schüler/innen erzählen mir ganz genau was sie dort gesehen haben und gemacht haben.

Carmen Bitzer-Eppler zeigte ganz genau, wie der Pinsel geführt werden muss. Den Pinsel nicht aufs Papier drücken – das mag er gar nicht. Große Flächen malen wir mit dem Borstenpinsel – Haarpinsel zum genauer malen. Ja mit Wasserfarben malen können, will gelernt sein.

Die ersten Versuche sehen richtig gut aus.

Herbstblätter

Es wird konzentriert gearbeitet und wie ihr sehen könnt, haben die Erstklässler genau zugehört und tolle Werke geschaffen.

Meine neue 1.Klasse

1.Klasse der Schillerschule Onstmettingen

Schaut mal: Das ist MEINE neue 1.Klasse.

Alberich

ICH ganz groß. So viele neue Kinder – so viele neue Gerüche. Leider darf ich nur schnell zur Einschulung, dann geht’s wieder heim, denn die Erstklässler müssen erst lernen mit dem „Schulhund“ umzugehen. Meine Schwester „Sieglinde“ wird mich am Anfang vertreten und den Kinder den Umgang mit mir beibringen.

Sieglinde

Sieglinde macht die Vorarbeit super. Sie schnuppert an den Kindern und die Kinder lernen, dass sie Sieglinde nur streicheln dürfen, wenn Sieglinde es möchte. Sie lernen NEIN zu sagen, wenn Sieglinde zu viel schnuppert. Es ist spannend, was mir Sieglinde alles daheim erzählt. Die Erstklässler lernen vorne im Kreis nur auf Aufruf zu reden und am Platz zu flüstern.

Diese Ruhe braucht ein Schulhund, um arbeiten zu können.

Diese Ruhe ist für die Erstklässler wichtig, um zuhören zu lernen.

Diese Ruhe ist wichtig, damit alle entspannend arbeiten können.

Diese Ruhe ist wichtig, dass es ein entspanntes Lernklima wird.

Die Erstklässler lernen sich langsam im Klassenzimmer zu bewegen, damit mir keiner ausversehen auf den Schwanz tritt.

Ihr seht, dass es viele Übungen gibt bevor ICH in die Schule komme. ICH freue mich so sehr und Sieglinde erzählt mir, dass die Kinder auch schon fragen:

Wann kommt Alberich endlich?

Erneuerbare Energien

Die Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen hatten in diesem Schuljahr schon viel über den Umweltschutz und erneuerbare Energie erfahren. Das Interess der Schüler/innen ging soweit, dass sie noch mehr erfahren wollten und so bestellte Brigitte Wilke einen erfahrenen Energieberater von der Energie Beratung Zollernalb in die Schule.

Stellt euch vor…schon wieder ein Fremder in meiner Klasse. Ich bin dann erstmal am Kontrollieren, ob dieser Herr Mayer auch okay ist. Mein Rudel ist mir schon sehr wichtig. Er bestand meine Überprüfung und dann konnte es los gehen:

Alles was sich bewegt, braucht Energie!

Hier wird mir auch Energie zugeführt.

Das ist Herr Mayer – er strahlt, denn meine Viertklässler haben ihn begeistert: wie wird der Strom erzeugt?Wo wird der Strom verbraucht? Energie ist unsichtbar.

Die Kinder wussten schon soviel, dass es richtig Spaß machte noch genauer in diese Thematik hinein zu gehen.

Fossile Brennstoffe: Kohle, Erdgas, Erdöl! sind lebendige Baustoffe (Biomasse).

Treibhauseffekt

Beim Thema Treibhauseffekt hörten meine Kinder dann schon genauer hin : Diesen Effekt hätten wir wohl mal ausprobieren sollen und in ein Garten- Treibhaus gehen sollen. Aber manchmal vergisst mein Frauchen eben auch solche tollen Möglichkeiten, die viel zur Erklärung beitragen. ICH als Airedaleterrier weiß von Natur aus eben, dass ich mir zum Ausruhen ein schattiges Plätzchen, am besten etwas windig, aussuche….

Auf dem Bild kann man aber gut erkennen, wie es funktioniert

natürlicher Treibhauseffekt

Seht ihr , was in der Natur die Wärme nicht rauslässt? Genau! Das CO2 in der Athmosphäre.

Die Erwärmung hat zut Folge, dass die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt und es gibt Überschwemmungen. DasKklima verschiebt sich….Hitzewellen, Stürme… entstehen.

Nach vielen Diskussionen durften die Viertklässler an die Praxis und experimentieren:

Versuche zu Photovoltaik, Leuchtmittel, Temperaturmessgerät, Windrad und Handrad wurden durchgeführt.

Strom erzeugen mit dem Handrad

Es machte allen so viel Spaß! Mir auch, denn die Kinder erklären mir gern solche Dinge und von Strom verstehe ich leider nicht so viel. Aber sie akzeptieren mein Unwissen und haben Geduld, wenn ich nichts vom Standby Verbrauch oder dem Normalbetrieb der elektrischen Geräte weiß. Den unnötigen Dauerbetrieb von Rolltreppen verstehe ich gar nicht, denn ich laufe gern und viel. ICH brauche solche Rolltreppen nicht.

Politischer Tag mit Alberich

Heute beginnen ICH mal mit dem Schluss des Vormittages:müde!!!! nach einer anstrengenden Debatte.

Spannend wurde es, als es zur politischen Debatte kam. Es wurden Ländergruppen gebildet und Argumente vergeben. Die Viertklässler mussten die Richtung dieser Argumente in der Debatte vertreten und andere Ländervertreter von ihrer Meinung überzeugen. Ab Beginn der Einteilung mussten sich die Landesvertreter mit SIE an- reden und sich den Regeln der Vertreter Brüssels anpassen.
Es entstanden sehr interessante Gespräche zwischen den Ländervertretern und sie merkten, wie schwierig so eine Debatte ist.
Am Ende der Stunden reflektierten die Schüler/innen, dass Politik sehr anstrengend ist und ,dass dieser Vormittag hoch interessant war.
Wie ihr seht: ICH mitten im Geschehen!


Charlotte Meyer zu Bexten, Chiara Throner und Katharina Wilske von der Landeszentrale politische Bildung Baden-Württemberg übernahmen die Aufgabe das Europabewusstsein den Viertklässler von Brigitte Wilke zu vermitteln.


Als Europäer wird man nicht geboren. Das Verständnis von Europa als politischer Raum muss erlernt werden.
Das kann ICH bestätigen, denn ich habe mit meiner Klasse viel über Länder und ihre Hauptstädte gelernt, aber als es um die EU ging, musste ich zugeben: Was machen die Menschen da? Aber ich kann das ja alles in meine Welt umdenken, dank Frauchen und so kam ich zu dem Schluss, dass sie sich wie in einem Rudel zusammen tun, umgemeinsam zu arbeiten zum Vorteile aller Mitglieder zu gewinnen. In einem Rudel arbeiten Stärkere und Schwächere zusammen, damit es allen gut geht.Je größer das Rudel, desto mehr Vorteile hat das eigene große Rudel gegen andere kleinere Rudel ( wie die Nationalstaaten).
WIR Hunde sind eben schlau und wussten das schon immer – einige Menschen lernen das noch!


Zu Beginn des Vormittags wurde Europa bzw die Europäische Union anhand eines Puzzles in Gruppenarbeit erarbeitet. Die Hauptstädte und Flüsse wurden genannt und auch Baden-Württemberg näher angeschaut. Die Viertklässler waren mit Freude im Thema, da sie es schon im Unterricht durchgenommen hatten.
Bei Umweltschutz und Ernährung kannten sich die Schillerschüler aus und diese Vertiefung festigte ihr Wissen.
Hier seht ihr uns bei der Gruppeneinteilung: Ganz lustig über die Schuhe – ich liebe ja die Düfte der Schuhe.
Europapuzzle : sie haben mich mit schauen lassen – es war gar nicht so einfach. Aber wir kannten die Länder und deshalb hat es Spaß gemacht.

Boulder Box

Hi Leute!

ICH kann sehr viel und habe von meinem Rudel wahnsinnig viel dazu gelernt.“Kann iCH auch klettern?“Auf Steinen kann ICH das schon – fast wie eine Ziege, aber an der Wand hoch…Nein! Darum ist mein Rudel auch allein losgezogen, um einen Schritt weiter in der Teamarbeit zu kommen. ICH bin da schon ganz groß und habe es nicht nötig…grins.

Bouldern in Pfeffingen

ein Sport mit kleinen Mitteln und großer Wirkung

Die Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen waren mal wieder mit ihrer Klassenlehrerin Brigitte Wilke in Thema „Teambuilding“unterwegs.

Da eignet sich Bouldern besonders und Peter Reusch versprach am Telefon, dass wir entsprechende Spiele machen werden. Mit einer gesunden Mischung aus Spiel, Spaß, Ehrgeiz und Konzentration wird der ganze Körper gefordert und gefördert.

 

Hier bekommt die 4a die Anweisungen für die Kletterhallenbenutzung. Sie müssen genau zu hören, damit keine Unfälle passieren. Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen. Aber da kann ICH mich darauf verlassen: mein Team kann zu hören!

Da Bouldern angeblich jeder kann, machte sich die ganze Klasse auf, um diese Erfahrung in der Boulder Box in Pfeffingen zu erleben.

Nachdem die Schüler/innen sich ihre Sportsachen bzw Kletterschuhe angezogen hatten, kam erst mal die Aufwärmphase. Schon hier hörte man die Kinder lachen – sie waren voll dabei – auch bei den 10 Liegestützen stöhnte niemand. Alle machten begeistert mit. Der geschulte Mitarbeiter, der uns an diesem Tag begleitete machte es ausgesprochen gut.

Dann übten die Viertklässler das von der Wand rückwärts runter springen – auf beiden Beinen landen mit „Rückwärts abrollen“. Sie durften nicht die Hände bei der Landung benutzen. Einige brauchten etwas länger, aber schließlich klappte es prima. Die ersten Kletterversuche gingen sehr vorsichtig von statten bis sie die kleinen Kniffe beherzigten und mutig bis zur Decke kamen.

 

In einem Teamspiel ging es darum zu zweit gemeinsam ( mit Bändern an der Hand verbunden) das Ziel zu erreichen. Hier konnte ich genau beobachten, welche Kinder Rücksicht nahmen und wirklich gemeinsam das Ziel erreichten. Andere brauchten länger und mehrere Versuche, weil sie zu schnell und ohne Absprache kletterten und die Magnetverbindung auseinander flog.

Das lustigste Spiel war das „Abwerfen“. Einer durfte mit verbundenen Augen den Kletterer mit einem Ball abwerfen. Das kletternde Kind hatte Glöckchen an Händen und Füßen und musste gehört werden.

 

Das Bouldern hat den Kindern nicht nur Spaß und Körperaktivität beschert, sondern auch die Teambildung, die ich erhofft hatte.

Vielen Dank für diesen ereignisreichen Tag.

 

 

 

 

Kräuterkasten Ebingen

Ausflug nach Ebingen

zu Carmen Bitzer-Eppler in den Kräuterkasten, Kunstmuseum und

auf den Spuren des alten Ebingen

Die Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen machten sich mit dem Bus nach Ebingen auf. Sie waren voller Erwartung, denn sie wussten es wird wieder spannend. Die 1.Etappe war der Kräuterkasten und Carmen Bitzer-Eppler begrüßte an der Tür Brigitte Wilke mit ihrer 4a.

Der Ausflug ohne mich ist kein richtiger Ausflug, obwohl diesmal auch eine Stadtrunde dabei war. An allen Ecken in Ebingen findet man Zeugen aus der alten Zeit, haben die Kinder erzählt.Am einfachsten waren die Fachwerkhäuser zu erkennen.

ICH esse ja weniger Grünzeug, aber manchmal schmeckt so ein Spitzgras gar nicht schlecht. Da kann ich schon verstehen, dass Kräuter auch den Menschen gut tun. Es sollen ja besonders viele Vitamine drin stecken und die meisten Menschlein wissen das gar nicht mehr. Früher haben sie alle Kräuter im eigenen Garten gehabt oder in der Wildwiese gesammelt, um Heilmittel herzustellen. Heute gehen sie in die Apotheke und kaufen diese Mittelchen und die Vitamintabletten. Ja die Menschen sind schon manchmal eigenartig, obwohl diese Wildkräuter ja auf der Wiese wachsen.

 

Sie erzählte, dass schon seit Ende des 19.Jahrhunderts der Kasten als Lagerhaus für getrocknete Kräuter diente und der Getreidespeicher war.

1975 wurde die Stadt ALBSTADT gegründet und der Kräuterkasten renoviert. Ab 1984 öffnete der Bürgertreff seine Türen und seit 1986 kam das Museum für Vor- und Frühgeschichte in die oberen Stockwerke.

Hier setzten sich alle in einen großen Kreis und hörten Carmen Bitzer-Eppler bei der Kräuterkunde zu. Tolles Projekt: Kräuterkunde im Kräuterkasten. Die Kinder lernten die Wildkräuter Girsch, Löwenzahn und Melisse kennen und erfuhren, dass es Heilpflanzen sind.

Mutig probierten alle die Kräuter und beschrieben den Geschmack.

 

Dann holte Carmen Bitzer-Eppler die Flintsteine heraus und alle passten genau auf wie man mit diesem Werkzeug arbeitet.

Mit Konzentration schnitten die Schüler/innen diese Kräuter in kleinste Stücke und belegten ihre Butterbrote. Es schmeckte allen herrlich und Brigitte Wilke war richtig stolz auf ihre Viertklässler, die vorbildlich mit den scharfen Flintsteinen umgingen.

 

Schaut euch die Gesichter an! Das schmeckt lecker, wie es aussieht – ja die Kinder können von mir was lernen. ICH essen auch gern Kräuter zum Verdauen.

 

In der 2.Etappe führte uns Carmen Bitzer-Eppler durch das „Hufeisen“ und erklärte den Kinder wo die frühere Stadtmauer verlief. Fachwerkhäuser zogen die Blicke an und die Schüler fragten viel. Das Hohenberger Schloß war auch ein Thema und der frühere Waschbrunnen.

Unser Ausflug durch das „alte Ebingen“ endete im Kunstmuseum (Ausstellung Landenberger) und die Klasse bekam Papier und Stift. Sie durften malen, was für sie an diesem Tag besonders interessant war. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Waagenmuseum Onstmettingen

Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen besuchen das Waagenmuseum mit Carmen Bitzer-Eppler und Rudi Keinath.

Rudi Keinath empfing die Schüler/innen mit ihrer Lehrerin Brigitte Wilke freundlich an der Tür der alten Riedschule.

Die Kinder staunten als sie die vielen Waagen erblickten.

Rudi Keinath: „Darum heißt das Museum auch „Haus der 1000 Waagen“ und es sind inzwischen schon ungefähr 1500 Waagen.“

Alberich: Ihr wisst schon, was ICH an dieser Stelle wieder mal zu sagen habe. ICH durfte nicht in das Waagenmuseum! So viele tolle Sachen gibt es dort zu beschnuppern. Aber ICH der Schulhund darf nicht mit und so musste ich mich auf die Erzählungen der Kinder verlassen. Sie berichten mir ja immer recht viel, aber ICH würde so gern auch dabei sein, wenn Rudi Keinath mit glänzenden Augen Geschichten über diese vielen Waagen zu erzählen hat. Bestimmt vergessen sie manchmal was und so erfahre ich nicht alles.

„Wir haben für unseren Ort mit der Stadt Albstadt etwas Wunderbares geschaffen“, sagte Rudi Keinath. Aufgrund des Denkmalschutzes war es nicht erlaubt, Werbung an dem Gebäude anzubringen, so hat Annette Stiehle mit der neuen Stele vor der Tür ein „wahres Kunstwerk“ geschaffen. Eine moderne Stele aus Glas und Edelstahl mit dem Titel „Haus der 1000 Waagen – Sammlung Waagen und Gewichte“, einem Bild von Philipp Matthäus Hahn, den Öffnungszeiten, dem Logo des Fördervereins und einem QR-Code, der Smartphone-Nutzer direkt zur Internetseite der Stadt führt, ist beidseitig zu sehen und abends beleuchtet. (siehe Bericht Linda Gurski zur Einweihung des neuen Waagenmuseums)

Rudi Keinath und Carmen Bitzer-Eppler führten gemeinsam die Kinder durch die Welt der Waagen mit Jugenderinnerungen.

Alberich: z.B. hier wurde mir gesagt, dass die Kinder das Rückgeld ausrechnen durften… und die Maschine begann auch zu zählen. Was es früher alles schon gab. Heute ist es für uns selbstverständlich, dass die Kasse weiß, wie hoch das Rückgeld ist und wir verlassen uns schon sehr auf die Maschinen, dass wir gar nicht mehr überlegen. Die Menschlein vertrauen den Maschinen bzw. Computern sehr. ICH verlasse mich lieber auf meine Nase. Sicher ist sicher. Darum bestehe ich im Unterricht auch drauf, dass sie selbst rechnen – es schadet nichts, wenn man im Kopf rechnen oder überschlagen  kann.

Die Neigungswaage von Philipp Matthäus Hahn schauten einige Kinder sehr genau an. Sie erinnerten sich sofort an die Sonnenuhr vor dem Rathaus oder die astronomische Uhr im Kasten.

Als Rudi Keinath uns den alten „Taschenrechner“ vorführte und Kinder mitrechnen durften, wurde auch ein Museum plötzlich ganz interessant. Auch bei der Kasse, die mitrechnet und das Wechselgeld herausgibt, durften die Viertklässler aktiv dabei sein.

Im oberen Stock gab es auch so viel zu sehen und die Kinder fragten und fragten.

Rudi Keinath und Carmen Bitzer-Eppler beantworteten alle Fragen und schon war die Zeit im Waagenmuseum um.

Vielen Dank für die liebevoll rüber gebrachten Informationen.

 

Blinka

Das Grundschulprogramm BLINKA will Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe für die Themen Auto, Verkehr und Mobilität begeistern.

Wie ihr seht, haben wir mitgemacht und auch zur Belohnung eine Urkunde und DVDs gewonnen.

Wir werden uns die Filme gemeinsam anschauen und besprechen. Mein Rudel ist eine Klasse, die gerne über die gelernte Dinge spricht oder diskutiert.

Und so sitze ICH voller Stolz vor unserem Gewinn.

Wir haben einen Robotertanz eingeübt gehabt und aufgenommen…Bewegung ist für uns alle wichtig. Einige Bilder wurden zum Thema Mobilität gezeichnet:

Es hat allen Spaß gemacht und wir fanden auch, dass unsere Fahrradaktion auch zur Mobiltät gehört.

 

BLINKA:

In dem Entdecker-Magazin BLINKA geht es um Themen wie Verkehrssicherheit und nachhaltige Mobilität, aber auch um elementare MINT-Bildung und um technische Grundkenntnisse, die mithilfe von anschaulichen Bildern und vielen Ideen zum Tüfteln und Experimentieren vermittelt werden.

Für MICH und meine Klasse genau das Richtige – wir sind offen für alles Neue und lieben auf Entdeckungsreise zu gehen.

Mal sehen, was wir als Nächstes unternehmen und viel Neues lernen. Vor allem zusammen, denn wir sind ein tolles Rudel (Klasse).