Schlittenfahren

Mein Rudel durfte Schlitten fahren… leider musste ich zu Hause bleiben. Frauchen sagte, dass es für mich zu gefährlich ist – könnte unter die Kufen kommen. Wenn ich nicht mit darf, bin ich immer sehr traurig….ich verstehe das einfach nicht.

Könnt ihr mir sagen, warum Frauchen das macht?

Hundertwasser bei Alberich

Alberich begrüßt Carmen Bitzer-Eppler. Die Museumspädagogin ist öfter in der Klasse.Diesmal bringt sie einen Koffer vom Kunstmuseum Albstadt mit: Friedensreich Hundertwasser.

Ich beschnuppere gleich mal den bunten Koffer, während die Kinder das Bild (bunte Spirale) beschreiben. Sie sind genauso gespannt wie ich. Dann beginnt Frau Bitzer-Eppler zu singen und alle laufen in einer Spirale nach innen. Natürlich bin ich mit dabei – Bewegung ist immer gut. Innen angekommen, schauen sich alle an und finden es kuschelig – ich auch! Als die Spirale wieder nach außen läuft, muss ich aufpassen, dass mir niemand auf die Pfoten steht. Als alle sitzen, schauen wir die Augenhäuser vom Hundertwasser an:da gibt es Wiesen und Pflanzen auf den Dächern. solche Häuser würden mir auch gefallen. Ich glaube dieser Hundertwasser liebt die Natur. Komisch finde ich die vielen bunten Farben und die runden Balkone, aber so sind eben die menschlichen Künstler. Jeder Künstler entwickelt ganz spezielle Dinge, an denen man sie dann erkennt.

Als die Schüler/innen ihren eigenen „Hundertwasser“ malen, schaue ich ein wenig zu bevor ich mich wieder zurückziehe.

Wer mehr wissen möchte, nimmt bitte mit mir (Alberich) Kontakt auf.Ich beantworte gern eure Fragen.

Pilze im Klassenzimmer züchten


Braune Champions wachsen in unserem Klassenzimmer. Zuerst war ich ganz schön neugierig als die Kinder eine große Schachtel mit Erde füllten. Sie erzählten mir, dass Sporen in dieser Erde sind und wir ab jetzt die Erde feucht halten müssen. Naja auf Pilze stehe ich eigentlich nicht, aber ich verfolge gern wie sie diese Pilze pflegen. Endlich konnten wir 16 große Champions ernten.Pilze sind im Moment das Sachunterrichtprojekt der Drittklässler. Jede Woche lernen sie etwas dazu und ich staune, wie viel Fachwissen sie schon haben.

Belohnung

Gegenseitige Belohnungen sind wichtig. Manchmal belohne ich die Kinder, wenn sie die richtigen Lösungen in der Mathematikstunde heraus bekommen.Ein Pfötchen hoch und schon wissen sie, dass ich zufrieden bin. Andermal dürfen die Drittklässler mir ein Leckerle geben ( was ich viel besser finde)….ich suche mir ganz genau raus, welche Schüler/innen mir so ein Leckerchen geben dürfen. Ich spüre bzw. rieche, wer diese Maßnahme an diesem Tag verdient hat.

Problemlösung in Mathematik

Alberich: Die Kinder bekamen die Aufgabe eine Rechnung mit mehreren Unbekannten zu lösen.Zwei Kinder schafften schnell die Lösung und durften die Klasse auf den richtigen Lösungsweg bringen.Ich mitten drin! – und passte auf, dass sie sich an die Regeln bei einer Problemlösung in der Mathematik halten.Ich beobachtete die Zusammenarbeit der Kinder und freute mich, wie konstruktiv alles ablief.Ruhig wurden Vorschläge gemacht und durchgesprochen bzw einfach auch mal durchgerechnet,um zu merken, dass dieser Vorschlag nicht klappt.Am Schluss kamen sie zur richtigen Lösung und alle waren stolz, es geschafft zu haben.

Entspannung

So sieht es aus, wenn ich mich entspanne und Lehrerin Wilke Lerngespräche führt und die ganze Klasse sich an die Gesprächsregeln hält. Die Drittklässler haben gelernt sich gegenseitig zu zuhören und in ganzen Sätzen zu reden. Ich liebe diese Atmosphäre, in denen alle Rücksicht aufeinander nehmen und von einander lernen. Sobald sich ein Schützling von mir nicht an diese Regeln hält, mische ich mich ein.

Kopf auf die Mathematikaufgaben

Der Mathematikunterricht war heute ganz schön anstrengend – Gewichte umrechnen und nach Größe sortieren. Puuh! Da muss ich meinen Kopf zwischendurch ablegen und Frauchen fragen, ob ich auch richtig rechne. Dir Kinder wollen ja wissen, ob sie es richtig machen. Da stehen 3 von meinem Rudel und ich soll ihnen helfen…ich mache das gern…brauche nur kurz eine Pause.