Waagenmuseum Onstmettingen

Viertklässler der Schillerschule Onstmettingen besuchen das Waagenmuseum mit Carmen Bitzer-Eppler und Rudi Keinath.

Rudi Keinath empfing die Schüler/innen mit ihrer Lehrerin Brigitte Wilke freundlich an der Tür der alten Riedschule.

Die Kinder staunten als sie die vielen Waagen erblickten.

Rudi Keinath: „Darum heißt das Museum auch „Haus der 1000 Waagen“ und es sind inzwischen schon ungefähr 1500 Waagen.“

Alberich: Ihr wisst schon, was ICH an dieser Stelle wieder mal zu sagen habe. ICH durfte nicht in das Waagenmuseum! So viele tolle Sachen gibt es dort zu beschnuppern. Aber ICH der Schulhund darf nicht mit und so musste ich mich auf die Erzählungen der Kinder verlassen. Sie berichten mir ja immer recht viel, aber ICH würde so gern auch dabei sein, wenn Rudi Keinath mit glänzenden Augen Geschichten über diese vielen Waagen zu erzählen hat. Bestimmt vergessen sie manchmal was und so erfahre ich nicht alles.

„Wir haben für unseren Ort mit der Stadt Albstadt etwas Wunderbares geschaffen“, sagte Rudi Keinath. Aufgrund des Denkmalschutzes war es nicht erlaubt, Werbung an dem Gebäude anzubringen, so hat Annette Stiehle mit der neuen Stele vor der Tür ein „wahres Kunstwerk“ geschaffen. Eine moderne Stele aus Glas und Edelstahl mit dem Titel „Haus der 1000 Waagen – Sammlung Waagen und Gewichte“, einem Bild von Philipp Matthäus Hahn, den Öffnungszeiten, dem Logo des Fördervereins und einem QR-Code, der Smartphone-Nutzer direkt zur Internetseite der Stadt führt, ist beidseitig zu sehen und abends beleuchtet. (siehe Bericht Linda Gurski zur Einweihung des neuen Waagenmuseums)

Rudi Keinath und Carmen Bitzer-Eppler führten gemeinsam die Kinder durch die Welt der Waagen mit Jugenderinnerungen.

Alberich: z.B. hier wurde mir gesagt, dass die Kinder das Rückgeld ausrechnen durften… und die Maschine begann auch zu zählen. Was es früher alles schon gab. Heute ist es für uns selbstverständlich, dass die Kasse weiß, wie hoch das Rückgeld ist und wir verlassen uns schon sehr auf die Maschinen, dass wir gar nicht mehr überlegen. Die Menschlein vertrauen den Maschinen bzw. Computern sehr. ICH verlasse mich lieber auf meine Nase. Sicher ist sicher. Darum bestehe ich im Unterricht auch drauf, dass sie selbst rechnen – es schadet nichts, wenn man im Kopf rechnen oder überschlagen  kann.

Die Neigungswaage von Philipp Matthäus Hahn schauten einige Kinder sehr genau an. Sie erinnerten sich sofort an die Sonnenuhr vor dem Rathaus oder die astronomische Uhr im Kasten.

Als Rudi Keinath uns den alten „Taschenrechner“ vorführte und Kinder mitrechnen durften, wurde auch ein Museum plötzlich ganz interessant. Auch bei der Kasse, die mitrechnet und das Wechselgeld herausgibt, durften die Viertklässler aktiv dabei sein.

Im oberen Stock gab es auch so viel zu sehen und die Kinder fragten und fragten.

Rudi Keinath und Carmen Bitzer-Eppler beantworteten alle Fragen und schon war die Zeit im Waagenmuseum um.

Vielen Dank für die liebevoll rüber gebrachten Informationen.

 

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