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Alberich wohnt auf der Schwäbischen Alb. Der Schulhund Alberich befindet sich im Besitz der Lehrerin Brigitte Wilke und wird von ihr privat finanziert und versorgt. Sie setzt Alberich ohne zusätzliche Entlohnung im Unterricht der Schillerschule ein.

Brigitte Wilke und Alberich agieren nur im Team.

Lehrerin Brigitte Wilke arbeitet seit 1991 an der Schillerschule Onstmettingen. Sie ist seit 2008 in der Hundegestützten Pädagogik tätig. Alberich, geboren im Oktober 2011 Airdale Terrier Rüde, 62cm hoch, 28kg schwer absolvierte verschiedene Ausbildungskurse und Seminare und löste seinen Vorgänger Sly 2013 ab.

Veränderung der Schülerwelt

Da fast alle Schüler in ihrem Umfeld durch steigende Hundepopulation Kontakt zu Hunde haben, ist es wichtig einen adäquaten Umgang mit diesen Tieren zu lernen um Beißunfällen vorzubeugen.

Durch die schnell expandierende virtuelle Welt zeigen die Schüler vielfältige Beeinträchtigungen ( im Bereich Wahrnehmung, Motorik, Kommunikation).Diese vorhandenen Defizite müssen zeitgemäße Lernmethoden ausgleichen und die Motivation am Lernen steigern.

Da es eine ererbte emotionale Affinität zur Natur gibt(Biophilie-Hypothese) setzt hier der Schulhund an.

Pädagogische Ziele

Alberich unterstützt das Lernen mit“ Herz, Hand und Kopf“.

Daraus folgen Auswirkungen auf das Unterrichtsgeschehen:

  • praktisches Wissen zum Hund bzw. Tier leben, erleben
  • Tierschutzaspekte
  • Spaß mit dem Hund
  • entspannte Atmosphäre
  • Spiegelung des Schülerverhaltens
  • Förderung und Unterstützung einzelner Schüler
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Förderung der Motorik
  • Förderung der Emotionalität
  • Förderung der Soziabilität
  • Förderung der Sprache
  • Angstabbau
  • Prävention

Alberich durfte schon als Welpe mit in die Schule. Er lernte von seinem „Hundevater“ Sly, wie der Alltag in der Schule abläuft. Es ist sein 2tes Zuhause geworden. Alberich genießt das Zusammenleben mit den Schülern mit all dem Lärm, der in der Schule herrscht.

Alberich ist möglichst oft mit Brigitte Wilke als Team unterwegs. Im Klassenzimmer hat er eine Hundehütte hinter dem Pult, in die er sich bei Bedarf zurückziehen kann. Im Klassenraum kann er sich frei bewegen.

Nach Möglichkeit wird er auch gezielt in Einzel-oder Kleingruppenförderung eingesetzt.

Alberich ist bei allen Personen an der Schule bekannt.Er wird im Gebäude und auf dem Schulhof in der Regel an der Leine geführt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist für alle Seiten selbstverständlich.

Präventionsmaßnahmen

Regeln und erarbeitete Rituale sind für eine Arbeit mit dem Schulhund wichtig.

An dem Klassenzimmer hängt ein Schild mit dem Foto von Alberich, damit jeder erkennt, dass ein Hund im Klassenzimmer ist: man muss leise eintreten!

  • erst begrüßen, dann streicheln
  • möglichst nur ein Kind
  • es wird am Hals gestreichelt, nicht auf dem Kopf
  • Hund nicht rufen
  • Hund nicht füttern
  • auf dem Ruheplatz nicht stören
  • nicht in die Augen starren
  • nichts aus dem Mund nehmen
  • nicht festhalten
  • leise sein
  • nicht rennen
  • Vesper wegpacken
  • Hände waschen

Der Schulhund wird regelmäßig tierärztlich untersucht, geimpft und entwurmt. Das Veterinäramt betreut den Schulhund und stellt auch einen Hygieneplan auf.

Bei Hundeangst oder Allergien wird gegebenenfalls die entsprechende Distanz eingehalten. Es gab bisher aber keinen solchen Fall.

Omnipräsent

Auch wenn mich nicht alle sehen, ich bin immer präsent.

Über mich

Ich heiße Alberich von Siegfriedbrunnen und bin ein Airedale Terrier. Mein Beruf ist Schulhund. Meine Besitzerin und ich arbeiten als Team in der Schillerschule Onstmettingen in der hundgestützten Pädagogik.

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Kontakt

Brigitte Wilke

wilke-brigitte@t-online.de